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Organisation des Qualitätsmanagementsystems Die
kurzen Zyklen für Entwicklung, Fertigung, Lieferung und Einsatz von
Produkten, wie auch die rasche Wandlung von Kundenbedürfnissen,
verlangen zunehmend Prozess orientierte Projektarbeit in enger
Kooperation mit dem Kunden. Kompetenzen werden zunehmend in die Linien
delegiert für die Flexibilisierung der Leistungserstellung. Differenzierte
Kundenforderungen und die Tendenz der Standardisierung durch
systematisches Qualitätsmanagement stellen hohe Ansprüche an Management
und Mitarbeitende. Diese Forderungen werden in ein angemessenes
Gleichgewicht gebracht. Eine wichtige Komponente ist das aktuell
praktizierte Qualitätsmanagement, welches die Basis bildet und
sorgfältig ergänzt oder erweitert wird. Rahmenbedingungen Anspruchsvolle Kunden,
komplexe Herstellungsverfahren, hohe Dynamik in Technologie, Informatik
und betrieblichen Umfeldern prägen die Anforderungen an Produkte,
Dienstleistungen und Prozesse. Grundsätzlich führt heute jedes
Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem. Die Herausforderung kann in
der Differenzierung der eigenen Leistungen gegenüber anderen Anbietern
liegen.
Voraussetzungen Das Erstellen der Marktleistung
erfordert Zielsetzung, Planung, Kooperation und Management. Die
Organisation des Unternehmens wird gemäss der unternehmerischen Ziele
und Strategiewahl strukturiert. Die Prozesse werden gesteuert und die
Ergebnisse auf die Zielerreichung hin überprüft. Abweichungen werden
methodisch bewertet und Korrekturen systematisch zugewiesen. Die
Realisierung eines Managementsystems für die Erreichung von Qualität
ist eine strategische Entscheidung und muss somit von der
Unternehmensführung getragen und unterstützt werden. Dabei stellt
sich weniger die Frage nach dem Managementsystem als die nach der
Systematik in Führung, Umsetzung und Bewertung des Ergebnisses. Zudem
tun die Verflechtung der Märkte ihr Übriges. Zunehmend sind
internationale Normen verpflichtend für das Unternehmen als Teil des
Wirtschaftsystems.
Vorteile und Nutzen Die Übernahme von
Normforderungen in die eigene Unternehmung verbessert die Kooperation
mit Lieferanten, Auftragnehmenden und Produzenten. Information und
Materialflüsse sind Schnittstellen übergreifend geregelt. Die
Erfordernisse für Bewertung, Bemessung oder Beurteilung der Qualität,
bzw. der Kundenforderungen sind einheitlich geregelt. Höhere Produkte-
und Verfahrenssicherheit und die Rückverfolgbarkeit von wichtigen
Bauteilen oder Ingenieurleistungen erhöhen die Rechtssicherheit.
Erfolg mit System Sobald ein Unternehmen als
Organisation eine bestimmte Vielschichtigkeit im Zusammenspiel der
Erfolgsfaktoren erreicht hat, zeigt sich die Erfordernis strukturierter
Regelung der Abläufe, Zuständigkeiten und Steuerung. Andererseits
werden Marktleistungen erbracht, die systematisch in andere Produkte
integriert werden. Schnittstellen zu Abnehmern müssen kompatibel sein
und Kunden fordern Transparenz in Herstellung und Rückverfolgbarkeit im
Entstehungsprozess einzelner Produkte. Die Erfüllung international
anerkannter standardisierter Normen führt zu Kompatibilität und
Sicherheit sowie Legitimation und Wachstum.
- Argumente für das Implementieren
teamorientierte, optimierte und wirtschaftliche Führungsstrukturen;
- vereinbarte Zuordungen von Funktionen, Kompetenzen und Zuständigkeiten;
- erhöhte Transparenz von Bereich übergreifenden Geschäftsprozessen,
- weniger Rückfragen, Nacharbeiten oder Fehler durch verbesserte Kommunikation;
- effizientere Arbeitsweisen durch optimierte Prozesse und Strukturen;
- klare Ziele aufgrund effektiver externe und interne Kundenorientierung;
- ausgewiesener Leistungsnachweis für die kundenorientierte Auftragsabwicklung;
- nachvollziehbare Produktionsverfahren und Entscheidungen;
- rückverfolgbare Produkte erhöhen die Rechtssicherheit in Haftungsfragen;
- raschere Amortisation der investierten Mittel und Ressourcen;
- bessere Leistung und höhere Nachfrage;
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